Bericht zur Mitgliederversammlung am 21.11.2017

Leider ist mal wieder Warten angesagt - Landrat und Verein können derzeit das Projekt nicht weiter vorantreiben

Der Bericht des Landrats zum Stand des Gymnasiums Ende November 2017 ist ernüchternd. Das Grundstück ist gefunden, das pädagogische Konzept steht, die Verkehrsplanung läuft, und erste Entwürfe zur Positionierung des Baukörpers auf dem Grundstück stehen. Aber leider macht uns derzeit die öffentliche Vergabestelle der Regierung von Oberbayern einen Strich durch die Rechnung. Der Kreistag hatte sich wie berichtet für die Variante eines Forschungsprojekts mit der Bundesstiftung Umwelt entschieden. Das bedeutet, dass ein normales Vergabeerfahren nicht zur Umsetzung käme. Und diesem Vorgehen hat die Regierung von Oberbayern nicht die Zusage erteilt.
Derzeit liegt nun die Angelegenheit seit September eine Instanz höher zur Entscheidung im Innenministerium beziehungsweise den zuständigen Juristen. Erst nach der Antwort kann ein Ausschreibungsverfahren gestartet werden oder das Projekt mit der Bundesstiftung Umwelt in die nächste Planungsphase gehen.
Für alle Beteiligten ist das Warten sehr ärgerlich, denn es geht mal wieder nichts voran und der versprochene Start des Schulbetriebs im Schuljahr 20/21 ist zwar noch möglich, aber viel Puffer für weitere Verzögerungen ist dann nicht mehr vorhanden. Sobald hier eine Entscheidung getroffen wurde, werden wir die Mitglieder des Vereins und die Öffentlichkeit informieren.
Landrat Roth konstatiert: “Das Gymnasium ist ganz oben angesetzt, aber uns bleibt derzeit nichts weiter übrig als zu warten. Ich rechne vor Weihnachten mit einer Antwort der Regierung von Oberbayern bzw. der beteiligten Behörden.“

In der Mitgliederversammlung wurde darüber hinaus der Vorstand des Vereins gewählt, siehe Der neue Vorstand stellt sich vor.

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Autor: anja
Datum: Montag, 4. Dezember 2017 22:23
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